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Bepflanzungsplan - Ein Schlüsselelement bei der Gartenplanung

Einem Garten den letzten Schliff durch ein schlüssiges Pflanzenkonzept zu geben, gehört sowohl zu den schönsten als auch schwierigsten Aufgaben im Beruf eines Gartenarchitekten. Da unsere Gartenplanungen am Computer erstellt werden, entstehen präzise Zeichnungen, die einen guten visuellen Eindruck der späteren Gartenanlage vermitteln. Während der Bepflanzungsplanung geht es nun darum, ein individuelles und einzigartiges Bepflanzungskonzept zu entwickeln, das speziell für diesen Ort bestimmt ist und den Möglichkeiten und Bedürfnissen der Bewohner entspricht. Je nach Größe des Gartens bilden Hunderte von Stauden, Gräsern und Kleingehölzen gewissermaßen die Software und können einem Gartenentwurf völlig unterschiedliches Aussehen verleihen.

Bepflanzungsplan hilft bei der Gartengestaltung

Im Bepflanzungsplan werden Hunderte von Stauden, Gräsern und Kleingehölzen mit ihrem Botanischen Namen angegeben und der exakte Standort festgelegt. In der Regel erfolgt das im Maßstab 1:50. Bei flächigen Pflanzungen - also einer einzigen Pflanzenart in einer größeren Stückzahl - wird die zu bepflanzende Fläche und die geplante Stückzahl im Bepflanzungsplan angegeben. Im letzten Schritt erfolgt dann die Planung der zu pflanzenden Blumenzwiebeln. Zwiebelpflanzen werden in der Regel als Lückenfüller eingesetzt. Das heißt, im Bepflanzungsplan wird die Botanische Bezeichnung und die zu pflanzende Anzahl für eine Fläche angegeben. Das Pflanzen erfolgt nach dem Setzen der Stauden in Gruppen in die verbliebenen Zwischenräume. Einzelne Zwiebel- und Knollenpflanzen, die das Bepflanzungskonzept prägen, werden dagegen wie Stauden im Bepflanzungsplan aufgeführt. In besonderen Fällen werden Zwiebelpflanzen auch flächig eingesetzt, zum Beispiel zum Bepflanzen von Baumscheiben oder im Kronenbereich von Gehölzen.
Nachfolgend einige Beispiele von Gestaltungs- und Bepflanzungsplänen: