Gartenprojekte

Der Vorgarten

Der Vorgarten verleiht einem Haus ein individuelles Gesicht und ist der erste Willkommensgruß für die nach Hause kommenden Bewohner und natürlich für Besucher. Ein abwechslungsreiches Ensemble aus Stauden und Gehölzen wirkt natürlich und kann das ganze Jahr über attraktiv sein, sogar im Winter. Die geschwungene Natursteinmauer dient nicht nur dem Sichtschutz zur Straße , sondern auch als Stützmauer des höher liegenden Gartengeländes. Ein Wasserspiel am Treppenaufgang wirkt belebend und ist auch nach Feng Shui ein starkes Element.

Die Gartenterrasse

Für eine gute Terrasse braucht es neben einer schönen Aussicht vor allem eine sorgfältige Planung. Wer Terrassen planen will, sollte dafür bereits bei der Gartenplanung die Grundlagen schaffen. An erster Stelle steht die Nutzung der neuen Fläche. Wer sie vor allem benötigt, um dort am Wochenende mit Freunden zu feiern, wird andere Vorstellungen haben als jemand, der seinen Kindern quasi einen vergrößerten Sandkasten bieten möchte. Diese Unterschiede spiegeln sich in der Größe der Terrasse wieder. Es ist zu beachten, dass der Platz auf jeden Fall groß genug einzuplanen ist. Hier wurde mit einer Natursteinmauer der Hang abgefangen und damit Raum für einer kleinen Sitzplatz geschaffen umrahmt von einer üppigen Bepflanzung. Die Geräusche durch das Sprudeln eines Quellsteins  überdecken die Gespräche und schaffen somit Intimität.

 

Schwimmteich im Garten

Ein Pool begeistert an heißen Sommertagen, gut angelegte Schwimmteiche das ganze Jahr über. Als natürliche Alternative vereinen Schwimmteiche die Optik eines Gartenteiches mit der erfrischenden Kühle des Schwimmbeckens. Und das ganz ohne Chemie und ohne laute Pumpgeräusche. Stattdessen fügen sich Schwimmteiche über die Jahreszeiten hinweg harmonisch in die Umgebung ein, bereichern den Garten mit seiner Wasserfläche und ergänzen ihn um Wasserpflanzen. Nähe zur Natur und praktischer Nutzen sind mit Schwimmteichen also bestens vereint.
Dieser Schwimmteich mit ca. 100 qm ist nur vom Holzsteg über eine Leiter zu betreten. Die üppige Teichbepflanzung in der Regenerationszone sorgt für stabile Reinigung des Wassers. Ein Kiesweg um den Teich bietet zahlreiche Blickfänge.

Schwimmteich am Haus

Für funktionierende Schwimmteiche sollten mindestens 50 bis 60 Quadratmeter an freier Gartenfläche vorhanden sein. Größere Teiche mit 100 oder sogar 300 Quadratmeter sind natürlich auch möglich. Größere Varianten haben sich beim Schwimmteichbau und in der Praxis als stabiler erwiesen – schließlich wird die Reinigung des Wassers nur vom selbstregulierenden Ökosystem mit seinen Wasserpflanzen übernommen. Größere und damit oft auch tiefere Teiche bleiben im Sommer kühler und heizen sich nicht so schnell auf. Störende Algen bilden sich daher kaum. Ob klein oder groß - eine Mindesttiefe von 2 Metern sollte jeder Teich haben - Sedimente vom Grund werden dann beim Schwimmen nicht so leicht hochgewirbelt.
Ein großer Badesteg und ein umlaufender Kiesweg bilden den Rahmen für diesen Schwimmteich. Über einen Quellstein auf der oberen Dachterrasse wird ein Bachlauf zum Schwimmteich gespeist. Eine Treppenanlage stellt die Verbindung beider Ebenen her.

 

 

Sitzplätze im Garten

Ein schöner Sitzplatz im Garten lädt zum Verweilen ein. Die Größe eines Sitzplatzes sollte an die Größe des Gartens angepasst sein, wobei zu berücksichtigen ist für wieviel Personen er genutzt werden sollte. Bevor man einen Sitzplatz anlegt, sollte man überlegen, zu welcher Tages- bzw. Jahreszeit man ihn nutzen möchte; ob das Plätzchen lieber in der Sonne oder im Schatten liegen soll. Ein Sitzplatz ist erst dann gemütlich und man verweilt länger dort, wenn dieser eine "Rückendeckung" in Form einer Mauer, Hecke oder Hauswand aufweist. Hier finden Sie Beispiele, wie Sie einen Sitzplatz anlegen und gestalten.

Treppen und Mauern

Treppen machen den Garten nicht nur zugänglich, sondern verleihen ihm auch Struktur. Darüber hinaus können durch die Integration von Stufen auch auf kleinem Raum Höhenunterschiede überwunden werden. Aber Treppen sind nicht nur funktional: Mit ihnen lassen sich Highlights setzen, sie können zum Verweilen einladen und Gartenanlagen gliedern.

Die Trockenmauer

Der Name Trockenmauer leitet sich von der Bauweise ab: Die Steine werden trocken – also ohne Mörtel – aufeinandergeschichtet. Die höhere Stabilität des im Gegensatz zu fest vermörtelten Steinen zwar lose, aber sorgfältig aufgebauten Mauerwerks hat man vor allem in Hanglagen früh erkannt: Das herunterfließende Wasser kann ungehindert in den Hohlräumen versickern, ohne sich hinter der Mauer aufzustauen. Als willkommenen Vorteil machte man sich die Wärmespeicherung zunutze: Die durch die Sonne aufgeheizten Steine sorgten noch in der Nacht für höhere Temperaturen in Weinberg und Gemüsebeet und steigerten so die Ernten. Noch heute sieht man solche Mauerwerke bei Spaziergängen – nicht selten sind sie über 100 Jahre alt. Doch vor allem in naturnahen Gärten mit ländlichem Flair und den klassischen Bauerngärten hat man den Charme der Trockenmauern wiederentdeckt. Außer zur Terrassierung und Abstützung in Hanglagen sind sie auch in anderen Gartenbereichen zum unverzichtbaren Gestaltungselement geworden.
 

Pflaster als Gestaltungselement

Naturstein verleiht jedem Stil einen besonderen Charakter. Durch die große Auswahl an Formen und Farben sind gestalterisch keine Grenzen gesetzt. So kann man die Bänderung bei Wegen z.B. in Größe und Steinart anders wählen als den Wegebelag, man kann Naturstein und Betonsteine kombinieren. Ein Gartenweg oder eine Terrasse können wunderschön mit Altmaterialien gepflastert werden. Ein Materialmix kann eintönige Pflasterflächen zu regelrechten Kunstwerken werden lassen, die man gut mit Patchwork vergleichen kann.

Die Pergola - Nicht nur Deko im Garten

Pergolen vereinen viele Vorteile: Sie dienen einem dekorativen Zweck, spenden Schatten, sind ein prima Sichtschutz, können natürlich als Rankhilfe für Kletterpflanzen eingesetzt werden und schaffen ein gemütliches Ambiente im heimischen Garten.

Eine Pergola lehnt sich üblicherweise an ein anderes architektonisches Element an, als Dekoelement über einem Gartentor, bzw. als Überdachung einer Terrasse beispielsweise. Auch als Überdachung des Weges von der Eingangstür zur Garage kommen umrankte Pergolen öfters zum Einsatz.